Nachdem wir nun unsere erste Auktion hinter uns gebracht haben, kann ich euch jetzt auch den Ablauf der finanziellen Dinge in unserem Projekt erklären... die Frage, die mir ganz oft gestellt wurde ist, verständlicherweise, was passiert mit meinen Bankdaten. Viele Menschen scheuen davor ihre Bankdaten irgendwo im Internet einzutippen. Kann ich gut verstehen, wir sind ein neues Projekt und man kennt uns nicht und ist vielleicht noch etwas skeptisch.
In diesem Post möchte ich euch erklären a.) was mit euren Bankdaten passiert und ob sie sicher sind oder nicht b) wie unser Abrechnungssystem funktioniert und c) wie die Kontoauszüge aussehen - schließlich ist die Transparenz der Geldströme bei uns wesentlicher Bestandteil unseres Projektes.
Fangen wir mal bei der Registrierung eurer Daten bei MyCharity an:
Woran erkenne ich eine Seite, die sicher ist? Die Verbraucherzentrale sagt "am https:// im Browser". Dieses Sicherheitsprotokoll sorgt dafür, dass die Daten, die auf dieser Seite eingegeben werden, verschlüsselt und ohne dass Dritte sie einsehen können beim Empfänger landen. (Sollte ich hier falsche Terminologie benutzt haben, könnt ihr mich gern berichtigen). Unsere Registrierungsseite, wo ihr eure persönlichen Daten und Eure Bankverbindung eingebt, hat so ein https:// vorne anstehen.
(Hier ein kleiner Vergleichs-Screenshot, die Banking-Homepage der Postbank und unsere Registrierungsseite).

Wie ihr auch in unseren AGBs und in unseren Datenschutzrichtlinien nachlesen könnt, verwenden wir eure Daten ausschließlich dafür die Auktionen bei MyCharity abzurechnen... das war´s.
Wenn ihr euch bei MyCharity angemeldet habt, seit ihr "vorläufig" freigeschaltet, bis ihr euer Bankkonto bestätigt habt. Bis zur entgültigen Freischaltung könnt ihr bis max. 20€ bei den Auktionen mitbieten. Was bedeutet das? Im Grunde ist es recht simpel... Ich kann die Kontodaten meines Nachbarn irgendwo im Internet eintippen und für ein Lastschriftverfahren eingeben, das Geld wird abgebucht und erst wenn sich mein Nachbar beschwert, fliegt die Sache auf. Im Klartext heißt das, nur weil ich eine Kontonummer eintippe, heißt es noch lange nicht, dass es auch mein Konto ist. Um Ärger zu vermeiden (Spassbieter, Komiker oder minderjähriges Töchterchen tippt das Konto der Eltern ein), muß das Konto, welches ihr bei MyCharity registriert auf euren Vor- und Nachnamen lauten und um Freigeschaltet zu werden, müßt ihr 1€ auf unser Konto überweisen. Damit ist nachgewiesen daß a) das Konto euch gehört und ihr Zugriff habt und b) ihr auch völljährig seid.
Sobald wir den Euro auf unserem Konto sehen, schalten wir euch frei: (Hier hat sich ein Freund von uns angemeldet und uns erlaubt das hier zur Erklärung zu posten). Diesen 1€ behalten wir als Aufwandspauschale einmalig ein.

Wir benutzen das Lastschriftverfahren, weil es uns nichts kostet - jedenfalls nicht bei der Sozialbank, wo das Geld aus den Auktionen hingeht. Normalerweise kostet eine Lastschrift 0,30€, Kreditkarten kosten Disagio und auch ein Service wie Paypal oder wie sie alle heißen, kostet uns Geld. Diese Kosten können wir nicht tragen und müßten sie dann an euch weiterreichen... Als ich das letzte Mal mit meiner Kreditkarte einen Flug gebucht habe, wurden für die Kreditkartenzahlung 15€ Gebühr fällig. Also bleiben wir beim guten, alten Lastschriftverkehr.




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